Wissenschaftliches

Neue Forschungsergebnisse der letzten Jahre haben ergeben, dass sich Legasthenie nicht auf ein phonologisches Problem (mit den Lauten) reduzieren läßt.  Legasthenie muss als eingebettet in den Prozess des Lesens verstanden werden. Beim Lesen werden unterschiedliche Gehirnareale aktiviert und miteinander vernetzt, die für die Verarbeitung von Sehen (wie das Wort aussieht), Hören (wie das Wort klingt) und Bedeutung/Erinnerung (Bild oder Gefühl von der Bedeutung) zuständig sind. Die Davis-Methode und ihre Grundsätze, die durch die praktische Arbeit und Erfahrung mit Erwachsenen und Kindern entwickelt wurden, werden zunehmend durch Forschungsergebnisse über die Gehirnstrukturen und -funktionen, die beim Lesen und Lernen beteiligt sind, untermauert und bestätigt.

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